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Top-Manager warnen deutsche Regierung

1 Min.

22.06.2026

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Über 100 Gründer und Manager fordern kurz vor dem geplanten Reformpaket der Bundesregierung eine Erneuerung für den Standort Deutschland. Bei der nächsten Sitzung des Koalitionsausschusses am 1. Juli müsse es um greifbare Reformansätze gehen und nicht um Absichtserklärungen, heißt es laut der Deutschen Presse-Agentur in einem Appell des Startup-Verbands. Der Wegfall von 10.000 Industriearbeitsplätzen pro Monat im vergangenen Jahr sei ein Weckruf und zugleich Handlungsverpflichtung für echte Reformen, mahnt die Vorstandsvorsitzende Verena Pausder. 

Den Appell haben Größen aus der Start-up-Branche wie Zalando-Co-Chef David Schröder und Flix-Gründer André Schwämmlein unterzeichnet, aber auch Manager wie der frühere Telekom-Chef René Obermann, Ex-Thyssenkrupp-Aufsichtsratschef Gerhard Cromme und Thomas Book, Vorstand bei der Deutschen Börse. 

Der Staat solle u. A. die Gründung von Firmen binnen 24 Stunden flächendeckend ermöglichen. Zudem brauche es mehr Anreize für Start-up-Ausgründungen aus Hochschulen und Forschungsinstituten, und der Staat solle die europäische Gesellschaftsform "EU Inc." vorantreiben und als Ankerkunde mit öffentlichen Aufträgen innovative Firmen stützen.

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