Der weltgrößte Chemiekonzern BASF schreitet bei seinem Sparprogramm und Konzernumbau voran. Dabei ging die Zahl der Vollzeitstellen bei BASF SE am Stammsitz in Ludwigshafen im Mai erstmals seit dem Jahr 1954 auf unter 30.000 zurück.
Man habe die Kosten gesenkt, die Investitionsausgaben reduziert und die Auslastung der Anlagen erhöht, sagte Unternehmenschef Markus Kamieth laut der Deutschen Presse-Agentur bei Vorlage der endgültigen Zahlen zum zweiten Quartal. Im ersten Halbjahr 2026 habe BASF mehr Stellen abgebaut als in den beiden Vorjahren zusammen.
Von Januar 2024 bis Ende Juni 2026 habe das Unternehmen weltweit rund 7.000 Stellen gestrichen. Bis Ende 2026 will der Konzern jährliche Kosten von 2,3 Milliarden Euro einsparen.