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12-Uhr-Regelung an Tankstellen wirkungslos

1 Min.

10.04.2026

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Die 12-Uhr-Regel an Tankstellen hat deutsche Autofahrer nicht vor horrenden Preisen schützen können. Wie Zahlen des ADAC zeigen, war sogar das Gegenteil der Fall. Die neue Tankregel habe sich als Enttäuschung erwiesen, sagte Ramona Pop, Vorständin des Verbraucherzentrale Bundesverbands (vzbv), laut der Deutschen Presse-Agentur. 

Seit dem 1. April duften Tankstellen die Preise nur noch einmal am Tag erhöhen, um 12 Uhr mittags, Preissenkungen sind rund um die Uhr erlaubt. Die schwarz-rote Koalition erhoffte sich von der Änderung nach österreichischem Vorbild mehr Verlässlichkeit durch weniger Preiserhöhungen. Die neue Regel sollte außerdem den vom Bundeskartellamt beobachteten »Rakete- und Feder-Effekt« durchbrechen, wie es von der Bundesregierung hieß. Die Spritpreise steigen bei steigenden Rohölpreisen oft sehr schnell, also wie eine Rakete – dagegen gehen sie bei sinkenden Rohölpreisen nur langsam zurück, wie eine Feder. 

Zwar ist das schnelle Auf und Ab der Preise zurückgegangen – früher gab es an einer durchschnittlichen Tankstelle mehr als 20 Preisänderungen am Tag. Die Spritpreise stiegen aber weiter.

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