Wirtschaft

Amazon-Chef: Trump-Zölle fördern Inflation

1 Min.

23.01.2026

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Die Zollpolitik von US-Präsident Donald Trumps lässt Amazon-Chef Andy Jassy zufolge die Verbraucherpreise in den Vereinigten Staaten allmählich steigen. Der weltgrößte Online-Händler und die auf der Plattform aktiven Händler hätten im vergangenen Jahr zwar erhebliche Warenbestände aufgebaut, bevor die Zölle in Kraft traten. Diese Reserven seien jedoch im Herbst ausgegangen. 

Trumps Regierung hatte Warnungen von Wirtschaftsexperten, dass letztlich US-Verbraucher die Kosten der Zölle tragen würden, stets zurückgewiesen. Der Präsident und seine Minister behaupten immer wieder, es gebe keine zusätzliche Inflation durch die Abgaben. 

Dagegen kamen Forscher des in Kiel ansässigen Instituts für Weltwirtschaft in einer diese Woche veröffentlichten Studie zu dem Schluss, dass die Zölle nicht die ausländischen Exporteure, sondern die amerikanische Wirtschaft selbst belasteten. Nur etwa 4 Prozent der Zolllast trügen ausländische Lieferanten, während 96 Prozent auf US-Käufer abgewälzt würden, hieß es auf Basis von über 25 Millionen Lieferdatensätzen mit einem Gesamtwert von fast vier Billionen US-Dollar (3,44 Billionen Euro).

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