In Deutschland wechseln sich Trockenperioden und Starkregen ab. So kommt es, dass mittlerweile auch hierzulande Wasserknappheit zum Thema wird. Vom Umweltbundesamt heißt es, dass die Menge an nutzbarem Grund- und Oberflächenwasser starken wetterbedingten Schwankungen unterliege. 2025 etwa hat es in der Bundesrepublik dem Deutschen Wetterdienst (DWD) zufolge vor allem zwischen Februar und Mai zu wenig geregnet, im Juli dagegen zu viel, berichtet die Deutsche Press-Agentur.
Laut der Naturschutzorganisation BUND kämpft bereits jeder zweite deutsche Landkreis mit Wasserknappheit – vor allem Regionen mit intensiver Landwirtschaft. In Teilen Niedersachsens werde für die Viehzucht viel Grundwasser verbraucht, in Brandenburg und Sachsen-Anhalt seien die Pegelstände angesichts landwirtschaftlicher Bewässerung deutlich gesunken.
In der Lausitz sorge zudem der Kohle-Tagebau für besonders hohen Grundwasserstress. Die Industrie verbrauche vor allem entlang des Rheins in Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz große Wassermengen, insbesondere für die Kühlung ihrer Anlagen.
Mit Blick auf die globale Zukunft hat das Weltwirtschaftsforum 2019 Wasserknappheit zur größten Gefahr dieses Jahrzehnts erklärt.