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Staatsunternehmen kauft Gas ein

1 Min.

21.09.2026

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Das staatliche deutsche Gasunternehmen Sefe kauft Gas ein. Das bestätigte das Unternehmen jetzt auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Man handle ausschließlich aus strategischen und wirtschaftlichen Erwägungen und habe eine eigenständige kommerzielle Geschäftsentscheidung getroffen, sagte das Unternehmen. Sefe betonte, es gebe keine Anweisung dazu vom Bundeswirtschaftsministerium. 

Der Gasimporteur befindet sich vollständig im Bundesbesitz. Die Gasspeicher sind derzeit nur zu 56 Prozent befüllt. Kurz zuvor war bekanntgeworden, dass Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) mit den beiden Staatsunternehmen Sefe und Uniper in Gesprächen ist, um die Gasspeicher besser zu füllen. Die Kosten würden dann vom Markt getragen und nicht wie bei einem staatlichen Eingriff von den Steuerzahlern oder den Gaskunden über eine Umlage, hieß es aus Regierungskreisen. 

Normalerweise kaufen Großhändler im Sommer Erdgas günstig ein. Sie speichern es und verkaufen es im Winter mit Gewinn weiter. Derzeit sind die Preise infolge des Iran-Kriegs jedoch so hoch, dass eine Einspeicherung wirtschaftlich nicht attraktiv ist.

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