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Minister: Audi setzt in USA auf „totes Pferd“

1 Min.

04.11.2026

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Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD) hat die Planung des Autoherstellers Audi für ein neues Werk in den USA mit scharfen Worten kritisiert. Während sich weite Teile der Welt aufmachten hin zur technisch überlegenen Elektromobilität, wette Audi auf fossile Energien und damit auf ein totes Pferd. Das sagte Schneider laut der Deutschen Presse-Agentur dem Kölner Stadt-Anzeiger. Abgesehen von den mehr als unappetitlichen Umständen dieser Verkündung, müsse man auch Zweifel an der Zukunftsfähigkeit dieser Entscheidung haben, sagte Schneider weiter. 

Audi-Chef Gernot Döllner war am Wochenende zusammen mit Donald Trump auf einer Wahlkampfbühne aufgetreten und hatte dort den Bau eines eigenen US-Werks im Bundesstaat Georgia mit rund 4.500 Arbeitsplätzen angekündigt. In den USA will Audi SUVs bauen, unter anderem den neuen, besonders großen und damit auf den US-Markt zugeschnittenen Q9.

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