Auf gesetzlich Versicherte kommen höhere Zuzahlungen und Einschnitte bei Leistungen zu, damit die Krankenkasse nicht noch teurer wird. Das Bundeskabinett hat jetzt Gesetzespläne von Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) auf den Weg gebracht, die dazu auch Milliarden-Ausgabenbremsen bei Praxen, Kliniken und Pharmabranche vorsehen, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Der Puffer gegen erneute Beitragsanhebungen soll nun aber kleiner ausfallen als zunächst geplant. In den Beratungen im Parlament könnte es noch Änderungen an dem Entwurf geben. Bundeskanzler Friedrich Merz dringt auf eine zügige Umsetzung des Sparpakets. Ohne die Reform würde die gesetzliche Krankenversicherung für alle sehr viel teurer.