Nach der Serie von Cyberangriffen auf Kühlanlagen in europäischen Supermärkten untersucht die Polizei nun auch mehrere Fälle in Deutschland. Kriminelle sollen sich nach bisherigen Erkenntnissen in Nordrhein-Westfalen sowie in Niedersachsen in Kühltruhen gehackt und dort die Temperaturen so hochgestellt haben, dass die Lebensmittel verdarben. In den betroffenen Läden ist hoher Schaden entstanden. Laut Polizeiangaben wurden die Kühltruhen auf 30 Grad erhitzt, berichtet die Deutsche Presse-Agentur.
Wie die Deutsche Presse-Agentur berichtet, hatten in den vergangenen Tagen bereits unter anderem in Belgien, Schweden, Irland, Luxemburg, Estland, Finnland und den Niederlanden dafür gesorgt, dass Anlagen aus der Ferne in den Abtaumodus versetzt wurden.
Bundesdigitalminister Karsten Wildberger (CDU) rief zu mehr Anstrengungen beim Schutz von digitaler Gebäude- und Betriebstechnik auf. Dazu habe es auch schon vor den jüngsten Cyberattacken entsprechende Aufforderungen des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik gegeben.