Die deutsche Weinwirtschaft kämpft aktuell mit einer Vielzahl von Problemen. Zum einen wird weniger Alkohol in Deutschland getrunken, und wenn, zum anderen stammen, laut dem Fränkischen Weinbauverband in Würzburg, nur vier von zehn geleerten Weinflaschen aus Deutschland. Der Marktanteil ist bundesweit sehr gering. Neben den sinkenden Absätzen stiegen die Kosten kontinuierlich, etwa für Mindestlohn oder Sprit. Immer mehr Betriebe würden ihre Flächen aufgeben. Frankens Winzer sollen zur Bewirtschaftung der arbeitsintensiven Steillagen daher künftig mehr Geld erhalten. Man werde ab dem Jahr 2027 die Steillagenförderung um 50 Prozent erhöhen, sagte Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber (CSU) nach einer Sitzung des Kabinetts in München.
Gerade in den Terrassenlagen könnten die Winzer nicht mit Hilfe von Maschinen arbeiten. Dies verursache deutlich höhere Kosten als in Flachlagen.