Russland muss nach dem gescheiterten Angriff mit einer Sprengstoff-Drohne auf dem Flughafen Leipzig/Halle mit einem umfassenden neuen Sanktionspaket der Europäischen Union rechnen. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte bei Beratungen der Außenminister in Irland, es liefen bereits Vorbereitungen, um 1.600 weitere Personen und Unternehmen mit Verbindungen zum militärisch-industriellen Komplex Russlands mit Strafmaßnahmen zu belegen. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Möglicherweise würden noch weitere hinzukommen. Zum Drohnen-Vorfall in Leipzig und der deutschen Schuldzuweisung an Russland sagte Kallas, alle Mitgliedstaaten stünden hinter Deutschland. Was in Leipzig vorgefallen sei, weise alle Merkmale von staatlich unterstütztem Terrorismus auf.