Deutschland ist nach Einschätzung von Cybersicherheits-Experten im europäischen Vergleich das am stärksten von Ransomware-Angriffen betroffene Land. Spuren von Cyberkriminellen führten häufig nach Russland, sagte ein Experte vom Hasso-Plattner-Institut in Potsdam. Dort kamen laut der Deutschen Presse-Agentur Vertreter von Sicherheitsbehörden zu einer Konferenz für nationale Cybersicherheit zusammen, darunter das Bundeskriminalamt und der Verfassungsschutz.
Der Zuwachs dieser Angriffe sei fast doppelt so groß wie im zweitstärksten betroffenen EU-Land Frankreich.
Ransomware-Attacken legten in der Vergangenheit Krankenhäuser, Kommunalverwaltungen und Verkehrsbetriebe vorübergehend lahm. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) schätzt die Bedrohung durch immer neue Schadprogramme und Varianten als hoch ein.