Deutschlands größter Wohnimmobilienkonzern Vonovia hat die Pläne für ein Enteignungsverbot für Mietwohnungsbestände begrüßt und als wichtiges Signal bezeichnet. Die Bundesregierung erkenne damit an, dass die wahre Lösung des Wohnraumknappheits-Problems in Deutschland nicht in einer Enteignung oder Vergesellschaftung liegen könne, sondern nur darin, berechenbare Rahmenbedingungen zu schaffen. Anfang Juli hatten sich Spitzenvertreter von CDU, CSU und SPD im Koalitionsausschuss darauf verständigt, die Enteignung großer Immobilienkonzerne auf Landesebene per Bundesgesetz zu verbieten. Überlegungen zu Enteignungen von Konzernen mit großen Mietwohnungsbeständen werden seit Jahren vor allem von der Linkspartei in Berlin propagiert.