Der finanziell angeschlagene Luxus-Warenhauskonzern Saks Global hat in den USA Gläubigerschutz beantragt. Das Unternehmen meldete ein Restrukturierungsverfahren gemäß dem US-Insolvenzrecht an, wie es laut der Deutschen Presse-Agentur mitteilte. Das Verfahren soll dem Luxus-Einzelhändler auch Spielraum geben, um mit Gläubigern eine Umschuldung auszuhandeln oder andere Schritte für einen Fortbestand einzuleiten.
Das Unternehmen sicherte sich nach eigener Aussage zudem eine Finanzierungszusage von rund 1,75 Milliarden US-Dollar (1,5 Mrd. Euro) und gab die Ernennung eines neuen Vorstandschefs bekannt.
Das Unternehmen soll zuletzt auch unter Druck geraten sein, weil die Konkurrenz durch Online-Shops zugenommen hat und Luxusmarken begannen, zunehmend Artikel über ihre eigenen Geschäfte zu verkaufen.