Die Zahl der Einbürgerungen in Deutschland ist auf einen Höchststand gestiegen. Im vergangenen Jahr haben laut dem Statistischen Bundesamt 332.500 Ausländerinnen und Ausländer die deutsche Staatsangehörigkeit erhalten. Das sind 14 Prozent mehr als im Vorjahr, meldet die Deutsche Presse-Agentur. Die Zahl sei damit im fünften Jahr in Folge gestiegen. Und: Noch nie seit der Einführung der Statistik im Jahr 2000 wären innerhalb eines Jahres mehr als 300.000 Personen eingebürgert worden, erklärten die Statistiker.
Nach den Daten machten die rund 65.600 eingebürgerten Syrerinnen und Syrer den größten Anteil (20 Prozent) aus. Dahinter folgen mit großem Abstand Türkinnen und Türken mit einem Anteil von zehn Prozent sowie Russinnen und Russen mit einem Anteil von sechs Prozent. Bei beiden Staatsangehörigkeiten stieg die Zahl der Einbürgerungen um mehr als die Hälfte gegenüber dem Vorjahr.