Die Zahl der Privatinsolvenzen steigt in Deutschland weiter. Laut dem »Schuldenbarometer 2025« des Informationsdienstleisters CRIF wurden im vergangenen Jahr in Deutschland 107.816 Privatinsolvenzen registriert. Das entspricht einem deutlichen Anstieg von 7,8 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Aktuell melden einzelne Bundesländer laut der Deutschen Presse-Agentur ebenfalls steigende Zahlen. Laut dem Statistikamt Nord hat das Insolvenzgericht Hamburg über 2.405 Anträge entschieden. Das entspricht einer Zunahme um 4,6 Prozent. Das ist der höchste Wert seit 2013.
Auch in Schleswig-Holstein haben im vergangenen Jahr mehr Verbraucher Insolvenz angemeldet als 2024. Die Insolvenzgerichte entschieden über 3.569 Anträge, zeigt eine Mitteilung des Statistikamts Nord aus Kiel. Das entspricht einer Zunahme um acht Prozent.
Durchschnittlich waren Verbraucher mit rund 42.800 Euro verschuldet.