Handelskriege und zunehmender Protektionismus dürften nach Einschätzung von Experten das Wachstum der deutschen Industrieexporte deutlich reduzieren. Bis 2035 sei nur noch mit einem Wachstum der Ausfuhren um 1,3 Prozent pro Jahr zu rechnen, schreibt die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Deloitte laut der Deutschen Presse-Agentur in einer neuen Studie. In den vergangenen zehn Jahren waren es den Angaben zufolge noch 2,1 Prozent gewesen.
Grund für die Abkühlung ist der Studie zufolge vor allem der Wegfall der bisherigen Wachstumstreiber China und USA. Statt Zuwächsen rechnen die Experten in beiden Ländern nun mit Rückgängen: Die deutschen Ausfuhren in die USA dürften demnach im Schnitt um 1,5 Prozent pro Jahr schrumpfen, Exporte nach China sogar um 1,7 Prozent.