Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) sieht trotz geplanter stärkerer Schutzinstrumente in der EU keinen Handelskrieg mit China. Merz sagte beim "Berlin Global Dialogue" laut der Deutschen Presse-Agentur, die EU sehe sich mit unfairen Praktiken konfrontiert. Darüber müsse man sprechen. Dies sei aber nicht der Beginn eines Handelskriegs mit China. Man suche nach friedlichen Lösungen. Die Grundvoraussetzung dafür sei fairer Handel.
Merz nannte mit Blick auf China Überkapazitäten, hohe Subventionen im Automobilsektor und anderen Bereichen sowie eine künstlich unterbewertete Währung.
In der vergangenen Woche hatten die EU-Spitzen beschlossen, den Kampf gegen unfaire Handelspraktiken von Ländern wie China zu verstärken.