Die Bundeswehr hat die Bedrohung ihrer Einrichtungen durch russische Sabotage hochgestuft. Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums bestätigte laut der Deutschen Presse-Agentur, dass sie inzwischen als erheblich eingeschätzt wird. Zuvor hatten die Süddeutsche Zeitung und der WDR aus einem internen Papier zitiert, in dem die Hochstufung mit Vorfällen in jüngerer Zeit wie einem Drohnenfund in der Nähe des Bundeswehr-Flugplatzes Wunstorf begründet werde.
Solche Vorfälle würden unterstreichen, dass Russland seit geraumer Zeit nahezu sicher über die Fähigkeit und sehr wahrscheinlich jetzt auch über die gesteigerte Absicht verfüge, gegen Kräfte und Einrichtungen der Bundeswehr vorzugehen, zitieren beide Medien aus dem Papier. Das Ziel sei sehr wahrscheinlich, die deutsche Unterstützung für die Ukraine zu schwächen.