Deutschlands Handwerkern fehlen geschätzt 200.000 Fachkräfte. Ende Dezember waren bei der Bundesagentur für Arbeit genau 119.565 offene Stellen im Handwerk gemeldet, berichtet der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur. Da etliche Betriebe freie Stellen nicht bei der Arbeitsagentur melden, schätzt der ZDH den tatsächlichen Fachkräftebedarf auf 200.000 zusätzliche Mitarbeiter und damit nur geringfügig weniger als im vergangenen Jahr.
Bundeswirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) sicherte den Handwerkern Unterstützung zu. Sie werde im Wirtschaftsministerium alles tun, damit Vermögenssteuern und Erbschaftssteuern nicht kämen.
Handwerkspräsident Jörg Dittrich forderte von der schwarz-roten Koalition ein höheres Reformtempo.