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Anstieg von Unternehmensinsolvenzen

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30.03.2026

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Nach Insolvenzzahlen aus anderen Bundesländern, über die wir bereits berichtet haben, meldet nun auch Sachsen einen Anstieg der Insolvenzen. Laut dem Statistischen Landesamt hat es 2025 sowohl mehr Verfahren zu Unternehmens- wie auch zu Verbraucherinsolvenzen gegeben. Wie die Deutsche Presse-Agentur mitteilt, ist ebenfalls die Summe der Insolvenzforderungen deutlich höher als 2024. Den Angaben zufolge wurden in den sächsischen Amtsgerichten im vergangenen Jahr insgesamt 975 Anträge auf Eröffnung eines Unternehmensinsolvenzverfahrens gestellt – 12,5 Prozent (108 Verfahren) mehr als noch im Vorjahr. Fast 78 Prozent der Verfahren wurden demnach eröffnet. Die meisten Verfahren wurden in den Bereichen des Baugewerbes, des Handels sowie im Bereich Instandhaltung und Reparatur von Kraftfahrzeugen gezählt. 

Die Höhe der angemeldeten Forderungen von Gläubigern hat sich laut Statistikamt in etwa verdoppelt. So betrugen die Forderungen 2025 insgesamt über 2,76 Milliarden Euro, was einem durchschnittlichen Betrag pro Verfahren von über 2,8 Millionen Euro entspricht. Im Vergleich zu 2024 waren es insgesamt 1,4 Milliarden Euro mehr.

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