Die Dokumentation über Melania Trump, First Lady der Vereinigten Staaten, ist am Start — doch der Vorverkauf der Kinotickets läuft bislang deutlich langsamer als erwartet. Bei vielen amerikanischen Kinobetreibern blieben die Resonanz und die Nachfrage hinter Prognosen zurück, während der Film in ausgewählten Städten angelaufen ist, berichten aktuelle Medien. Die Produktionsfirma und beteiligte Vertriebspartner hatten mit einem stärkeren Publikumsinteresse gerechnet.
Die Doku beleuchtet laut Ankündigung das Leben von Melania Trump, von ihrer Kindheit in Slowenien über ihren Aufstieg an der Seite ihres Mannes Donald Trump bis in den Mittelpunkt der amerikanischen Öffentlichkeit. Trotz des bekannten Themas scheint es bislang schwierig, ein breites Kinopublikum zu mobilisieren. Branchenbeobachter führen die verhaltene Nachfrage teils auf die generelle Cineasten-Zurückhaltung gegenüber dokumentarischen Formaten zurück, teils auf eine Sättigung des Publikums mit Trump-bezogenen Inhalten.
In sozialen Medien und in ausgewählten Kritikerkreisen wird die Doku kontrovers aufgenommen: Einige sehen in ihr eine interessante biografische Perspektive auf eine öffentliche Figur, andere kritisieren, dass die Darstellung zu einseitig oder zu unspektakulär sei, um cineastisch zu fesseln. Erste Bewertungen aus dem Premierenpublikum schwanken entsprechend.
Die Produktionsfirma hat bislang keine endgültige Einordnung der Einspielergebnisse abgegeben. Beobachter sehen jedoch in der Kombination aus Thema, Timing und Kinomarkt-Lage eine Herausforderung für den Film, der nun stark von Mund-zu-Mund-Propaganda und weiteren Marketingimpulsen abhängig sein dürfte.
SK