Als Ursachen für die weltweite Entwicklung nennt man beim IWF vor allem die Widerstandsfähigkeit der Industrieländer trotz der gestiegenen Energiepreise. Viele dieser Länder würden zudem von den Investitionen in Künstliche Intelligenz profitieren. Insgesamt zeichne sich allerdings eine zusehends fragmentierte Weltwirtschaft ab.
Insbesondere die Eurozone dürfte sich dabei besser entwickeln als zuvor erwartet: Die Wachstumsprognose für das Jahr 2026 liegt jetzt bei 1,1 Prozent und damit 0,2 Prozentpunkte über den bisherigen Erwartungen. In Deutschland könnte das Wachstum sogar um 0,6 Prozentpunkte höher ausfallen als im Juli erwartet. Damit deckt sich die Prognose des IWF mit den Erwartungen der Bundesregierung. In der vergangenen Woche hatte die Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) den Aufschwung zu zwei Dritteln auf staatliche Investitionen in Bezug auf Infrastruktur und Verteidigung sowie zu einem Drittel auf Exporte zurückgeführt.
Für das kommende Jahr rechnet der IWF nun mit einem Wachstum von 1,1 Prozent für die Bundesrepublik.
AS