Die Allianz hat im vergangenen Geschäftsjahr erneut ein Rekordergebnis erzielt und damit ihre Position als größter deutscher Versicherungskonzern weiter gefestigt. Das operative Ergebnis stieg um etwa 8 Prozent auf rund 17,4 Milliarden Euro und erreichte damit einen neuen Höchstwert. Auch das Geschäftsvolumen legte deutlich zu und kletterte um rund 8 Prozent auf etwa 186,9 Milliarden Euro.
Unter dem Strich erwirtschaftete der Konzern einen bereinigten Gewinn von rund 11,11 Milliarden Euro. Begünstigt wurde das Ergebnis unter anderem durch den Verkauf einer italienischen Tochtergesellschaft. Für Aktionäre bedeutet das Rekordjahr höhere Ausschüttungen: Die Dividende soll auf 17,10 Euro je Aktie steigen.
Zusätzlich kündigte die Allianz ein neues Aktienrückkaufprogramm im Volumen von bis zu 2,5 Milliarden Euro an — das größte seit mehreren Jahren. Solche Programme reduzieren die Anzahl der frei handelbaren Aktien und erhöhen damit rechnerisch den Gewinn pro Aktie.
Auch international zeigt sich der Versicherer robust. Niedrige Naturkatastrophenschäden und stabile Geschäfte in der Schaden- und Unfallversicherung trugen maßgeblich zum starken Ergebnis bei. Insgesamt konnte der Nettogewinn gegenüber dem Vorjahr erneut zulegen, während die Vermögensverwaltung zusätzliche Kundengelder anzog.
Für das laufende Jahr gibt sich der Konzern vorsichtig optimistisch und peilt ein operatives Ergebnis in ähnlicher Größenordnung an. Damit setzt die Allianz ihre Strategie fort, kontinuierlich hohe Gewinne zu erwirtschaften und überschüssiges Kapital an die Anteilseigner zurückzugeben.
SK