Die Regierung im Irak und die halbautonome Kurdenregion haben sich auf erneute Ölexporte über eine wichtige Pipeline geeinigt, die über die Türkei zum Mittelmeer führt. Es herrschten außergewöhnliche Umstände im Land, teilte der kurdische Ministerpräsident Masrour Barsani laut der Deutschen Presse-Agentur mit. Zugleich gingen Verhandlungen weiter, um ein Embargo gegen kurdische Ölhändler aufzuheben.
Zwischen der irakischen Regierung und der Kurdenregion läuft seit Jahren ein Streit darüber, wie die Pipeline betrieben und wie die Umsätze aus den Ölexporten verteilt werden sollen. Wegen der faktischen Blockade der Straße von Hormus im Iran-Krieg hat der Irak seine Ölproduktion bereits stark gedrosselt.