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Deutschland soll Dieselreserven freigeben

1 Min.

05.10.2026

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Die hohen Preise an Tankstellen setzen die Trump-Regierung weiter unter Druck. Wir hatten bereits darüber berichtet, dass die US-Regierung besonders aufgrund der hohen Dieselpreise derzeit einen Exportstopp des Kraftstoffs prüft. Nun drängen die USA laut einem Bericht des Handelsblatts in Europa darauf, Notfallreserven für Diesel freizugeben. Demnach zeigten sich US-Vertreter insbesondere von Deutschland und Frankreich enttäuscht, da beide Länder ihre Zusagen zur Nutzung von Notfallreserven nicht eingehalten hätten, sagten zwei mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. 

Im Rahmen eines Abkommens der Internationalen Energieagentur (IEA) von rund 30 Staaten hatten die USA im März vereinbart, 172 Millionen Barrel Öl aus ihren strategischen Reserven bereitzustellen. Insgesamt sollten weltweit 400 Millionen Barrel freigegeben werden. Die EU-Staaten hatten zugesagt, gemeinsam 20 Prozent beizusteuern.

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