Computer-Hacker aus China sind nach einem Zeitungsbericht in Italien an die Daten von etwa 5.000 Ermittlern des Staatsschutzes gelangt, der auch für die Überwachung von chinesischen Dissidenten zuständig ist. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Nach Informationen der Tageszeitung »La Repubblica« drangen sie in das verschlüsselte Netz des Innenministeriums ein. Offiziell gab es dazu vom Ministerium zunächst keinen Kommentar.
Der Zeitung zufolge brachten die Hacker eine Liste mit den Namen, Funktionen und Einsatzorten von Beamten einer Sonderabteilung des Staatsschutzes in ihren Besitz, die sich unter anderem um die Bekämpfung von Terrorismus und politischen Gewalttaten kümmert.