US-Investoren halten den Atem an, während sie auf die neuen Arbeitsmarktdaten für Dezember 2025 warten – ein Bericht, der heute (Freitag) veröffentlicht wird und als Richtungsgeber für die Finanzmärkte gilt. Diese Zahlen könnten Aktien, Zins-Erwartungen und die Federal-Reserve-Politik entscheidend beeinflussen.
Ökonomen rechnen damit, dass im Dezember etwa 60.000 neue Jobs außerhalb der Landwirtschaft geschaffen wurden – etwas weniger als im Vormonat (64.000). Gleichzeitig wird erwartet, dass die Arbeitslosenquote leicht auf 4,5 Prozent sinkt.
Vorab veröffentlichte private Daten wie aus dem ADP-Report waren schwach, und die Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe sind moderat gestiegen – Signale, die auf eine Abkühlung des Arbeitsmarktes hindeuten.
Die Arbeitsmarktdaten sind ein zentraler Input für die Geldpolitik der US-Notenbank (Fed). Ein deutlicher Rückgang der Beschäftigung würde die Argumente für weitere Zinssenkungen stärken; überraschend starke Zahlen könnten hingegen die Erwartung neuer Zins-Schritte verzögern oder sogar ganz verhindern.
Auch globale Aktienindizes und Finanzanlagen reagieren oft schon vorher: Reuters-Berichten zufolge fallen die Kurse leicht, während Anleger defensivere Positionen einnehmen, weil die Richtung des Arbeitsmarkts unklar ist.
Die Markt-Psychologie dahinter:
Die US-Arbeitsmarktzahlen sind nicht nur ein statistischer Wert, sondern ein Stimmungs- und Politik-Barometer für 2026. Heute entscheidet sich, ob die Märkte weiter auf »Bullen-Modus« umschalten oder in defensive Haltung gehen.
SK