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Lidl-Mutter entwickelt deutsche Alternative zu US-Clouds

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Eigentlich ist die Schwarz-Gruppe bekannt für ihre Handelsketten Lidl und Kaufland. Nun hat die Lidl-Mutter angekündigt eine eigene europäische Cloud-Lösung als Alternative zu den amerikanischen IT-Giganten Amazon, Microsoft und Google zu entwickeln. Für die interne Nutzung entwickelt der Konzern eine eigene Cloud-Lösung, „Stackit“ genannt. Der Zugriff auf diesen Cloud-Service soll auch externen Kunden ermöglicht werden.

Die Cloud-Dienste von Amazon Web Services (AWS), Microsoft und Google, stehen immer wieder in der Kritik von Datenschützern, wegen niedrigen Standards beim Datenschutz und der Sicherheit. Genau hier will sich die Schwarz-Gruppe mit der neuen Plattform „Stackit“ positionieren. 83 Prozent der Unternehmen, die bereits über eine eigene interne Cloud verfügen, bevorzugen, dem Mittelstandsradar der Landesbank Baden-Württemberg (LBBW) nach, eine deutsche Cloud-Lösung, gefolgt von einer europäischen Cloud-Lösung.

Hohe Standards bei Datenschutz und Sicherheit sollen der Focus von „Stackit“ sein. Die Lidl-Mutter will zusätzlich auf die Nutzung von Technik des umstrittenen chinesischen Konzerns Huawei verzichten. Für Entwicklung und Ausbau der Cloud-Lösung „Stackit“ arbeitet die Schwarze-Gruppe mit dem deutschen Start-up Cloud&Heat zusammen. Das Unternehmen aus Dresden ist auf energieeffiziente Rechenzentren spezialisiert.

 

 

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