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Immobilienbranche verändert sich – Auswirkungen von Corona

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Bis zur Corona-Pandemie war es in den meisten Bereichen normal und klar, dass die Angestellten im Unternehmen im Büro arbeiten. Mit dem Beginn der Pandemie schickten viele Unternehmen, für die es möglich ist, ihre Angestellten vom einem auf den anderen Tag ins Homeoffice. Nun gehen Experten davon aus, dass das Arbeiten aus dem Homeoffice auch nach Corona weiter beliebt bleiben könnte. Der Markt für Büroimmobilien war über Jahre hinweg ein boomender Markt. In der Bankenmetropole Frankfurt werde sich die Bürofläche durch Neubauten allein 2020 auf 290.000 Quadratmeter mehr als verdoppeln, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters.

Ulrich Höller, Chef der ABG Real Estate Group, erwartet, dass vor allem Coworking-Räume einen Boom erleben werden. „Die Arbeitswelt wird flexibler und mobiler werden. Auch Führungskräfte werden vielleicht keinen eigenen Schreibtisch mehr haben“, wird von Reuters zitiert. Andere Experten gehen davon aus, dass Unternehmen in Zukunft 20-30 Prozent weniger Büroflächen benötigen. Der Markt wird aber nicht sofort zusammenbrechen, da viele Unternehmen langlaufende Verträge für ihre Büroimmobilien abgeschlossen haben.

Auch wenn Büros in der Peripherie weniger werden, werden Büros dennoch nicht obsolet. Der Mensch ist ein soziales Wesen und allein für Kommunikation und Teamarbeit werden Büros weiter ein wichtiger Bestandteil sein. Auswirkungen auf den Markt der Wohnimmobilien sehen die Experten nicht.

 

 

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