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Löhne steigen in Ost und West 

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Die Arbeitnehmer in Deutschland haben im zweiten Quartal nach Abzug der Inflation 2,7 Prozent mehr verdient als im Jahr zuvor. Seit Beginn des Reallohnindex im Jahr 2008 sei dies der höchste Anstieg, so das Statistische Bundesamt.
Eine schwache Entwicklung der Verbraucherpreise ist eine der Ursachen. Im zweiten Quartal legten diese auf Jahressicht nur 0,5 Prozent zu.
Laut Statistikern lasse sich jedoch der seit dem 1. Januar 2015 eingeführte Mindestlohn nicht auf die Veränderungen des Nominal- beziehungsweise Reallohnindex zurückführen. Gleichzeitig war die nominale Verdienststeigerung der ungelernten Arbeitnehmer mit 4,8 Prozent überdurchschnittlich hoch. Schon im ersten Quartal war eine solche Entwicklung zu beobachten.
Auch der Ost-West-Unterschied ist zu spüren. Die Verdienststeigerungen in ostdeutschen Bundesländern lag mit 4,6 Prozent höher als im Westen der Republik.
Durchschnittlich wurde einem Vollzeitbeschäftigten ohne Sonderzahlungen im zweiten Quartal brutto 3.616 Euro bezahlt. Arbeitnehmer in leitender Stellung verdienten im Schnitt 6.584 Euro.
Foto: JT, flickr

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