Autor: Redaktion

Die Pkw-Zulassungen sinken europaweit – das zeigen die aktuellen Zahlen des Branchenverbands ACEA. Doch woran liegt das? Dieser Frage geht der wirtschaft tv Börsenkorrespondent Mick Knauff in seiner aktuellen Einschätzung vom Börsenparkett nach. Von der Frankfurter Börse aus beleuchtet er die vom Branchenverband veröffentlichten Ergebnisse und erläutert, welche Auswirkungen der Chipmangel auf die Preise und Lieferzeiten von Fahrzeugen mit Verbrennermotoren sowie auf Elektroautos hat.

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Der Chef der US-Notenbank, Jerome Powell, hält ein aggressiveres Vorgehen der Fed für möglich, um die Inflation zu drücken. Laut dem »Handelsblatt« sagte er, die US-Notenbank wolle die geldpolitischen Zügel so lange anziehen, bis die Inflation unter Kontrolle sei. Es müsse klare und überzeugende Anzeichen dafür geben, dass der Preisauftrieb nachlasse, sagte er auf einer Veranstaltung des »Wall Street Journal«. Falls es nicht dazu komme, werde sie ein aggressiveres Vorgehen erwägen müssen. Die Notenbank habe die Werkzeuge und das Stehvermögen, die Inflation zu bekämpfen. Powell sagte, niemand solle an ihrer Entschlossenheit zweifeln. Die Anfang des Monats umgesetzte deutliche Zinserhöhung in…

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Die Inflation steigt und steigt – erst kürzlich hat die EU-Kommission ihre Wachstumsprognose drastisch nach unten korrigiert. Wie sieht die wirtschaftliche Zukunft Europas aus und welche Auswirkung hat diese Situation auf die Verbraucher? Das bespricht wirtschaft tv Chefanchor Sascha Oliver Martin heute mit Professor Thomas Straubhaar. Der Experte für VWL von der Universität Hamburg erklärt, welche Faktoren diese wirtschaftliche Lage hervorgerufen haben und inwieweit er Fehler bei der Europäischen Zentralbank sieht. Ein wirtschaft tv Talk über disruptive Faktoren in der Wirtschaft, neue Verfahren zur Prognose zukünftiger Entwicklungen und die Chancen, die einem Grundeinkommen nach Ansicht unseres Talk-Gastes innewohnen.

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Schon seit einiger Zeit steht der Technologie-Index Nasdaq unter Druck. Amazon, Apple, Netflix – sie alle verloren bisher erheblich. Was ist vor diesem Hintergrund beim An- und Verkauf von Aktien zu beachten? Das bespricht wirtschaft tv Börsenkorrespondent Mick Knauff heute mit dem Börsen-Profi Mario Lüddemann. Dieser erklärt, warum er in der aktuellen Situation auf der Short-Seite positioniert ist und bei welchen Titeln er ein zeitnahes Einsteigen für sinnvoll hält. Ein wirtschaft tv Börsentalk über die vermeintlich sicheren Häfen und mögliche Strategien für volatile Börsen-Zeiten.

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Durch die Sanktionen westlicher Länder wird Russlands Wirtschaft immer mehr geschwächt, doch der Rubel bricht nicht ein. Woran liegt das? Dieser Frage geht wirtschaft tv Börsenkorrespondent Mick Knauff in seiner aktuellen Einschätzung vom Börsenparkett nach. In seiner aktuellen Einschätzung vom Börsenparkett beleuchtet er die aktuelle wirtschaftliche Situation des größten Landes der Welt und erläutert, welche Auswirkungen diese auf die Preisentwicklung bei Lebensmitteln und die Lebensstandards in Russland hat.

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Deutschlands größter Importeur von russischem Erdgas, Uniper, will auf die Forderung eingehen, seine Rechnungen künftig direkt bei der Gazprombank zu begleichen. Ein Sprecher des Energiekonzerns sagte der Deutschen Presse-Agentur, dies geschehe im Einklang mit den EU-Sanktionen. Auf diese Weise sei eine fristgerechte Vertragserfüllung ihrerseits gewährleistet. Zu diesem Vorgehen stehe man im engen Austausch mit der Bundesregierung. Der Uniper-Vorstandsvorsitzende Klaus-Dieter Maubach hatte bereits Ende April der »Frankfurter Allgemeinen Zeitung« gesagt, dass sich das Unternehmen grundsätzlich darauf vorbereite, über eine Zwei-Konten-Lösung zu bezahlen. Das bedeute, man zahle weiterhin in Euro und es finde, orchestriert über die Gazprombank, eine unmittelbare Konvertierung in Rubel…

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Die Rente mit 67 ist noch gar nicht umgesetzt, die mit 68 umstritten – aber kommt in Deutschland vielleicht bald schon die Rente mit 70? Im Kampf gegen die hohe Inflation sprechen sich Ökonomen für eine weitere Anhebung des Renteneintrittsalters aus. Der Wirtschaftsforscher Gunther Schnabl sagte gegenüber der Bild-Zeitung, das Renteneintrittsalter müsse steigen. Deutschland habe schon heute ein riesiges Fachkräfteproblem, hunderttausende Stellen seien unbesetzt. Das führe dazu, dass unter anderem die Löhne in den nächsten Jahren kräftig steigen müssten und damit Waren und andere Leistungen noch viel teurer würden. Auch der Vizepräsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft, Stefan Kooths, sagte…

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Trotz der aktuellen Herausforderungen könne Deutschland das Wachstum bis 2030 durch gezielte Maßnahmen »verdoppeln oder sogar verdreifachen«, zu diesem Ergebnis kommt die aktuelle Deloitte-Studie »Perspektiven 2030 – Wachstumschancen für Deutschland«. Trotz technischen Fortschritts und Automatisierung habe sich das Produktivitätswachstum der deutschen Volkswirtschaft im vergangenen Jahrzehnt gegenüber der vorangegangenen Dekade halbiert, heißt es in der Studie. Die großen Herausforderungen seien Demografie, Digitalisierung und Klimawandel. Die Wirtschaftspolitik müsse mit durchdachten Maßnahmen den richtigen Rahmen schaffen, dann könne es für Deutschland einen echten Aufschwung bedeuten. Grundsätzlich seien zwei Ziele zu verfolgen: eine Produktivitätssteigerung und eine Steigerung der Zahl der Erwerbstätigen. Der Abbau von…

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Während der Coronapandemie gab es weniger Firmeninsolvenzen, dafür aber größere. Grund dafür waren laut einer Studie von Allianz Trade die staatlichen Hilfen, sie hätten die Zahl der Insolvenzen auf einem künstlich niedrigen Niveau gehalten. Die Insolvenzen in Deutschland seien 2021 zwar zum zwölften Mal in Folge gesunken, die Schäden aber auf ein Rekordniveau gestiegen. »Das heißt: Es gab weniger Insolvenzen, dafür aber besonders große«, so Milo Bogaerts, Deutschland-Chef von Allianz Trade. Demnach müsse in den kommenden Jahren mit anziehenden Pleitenzahlen gerechnet werden. Als Ursache sehen die Volkswirte der Studie Probleme wie den Ukraine-Krieg, Lockdowns in China, unterbrochenen Lieferketten, Lieferengpässe und…

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Derzeit erfreut sich das Homeoffice bei Arbeitnehmern einer großen Beliebtheit – doch welche Auswirkungen hat dies auf die Mobilitätskonzepte der Unternehmen? Dieser Frage widmet sich wirtschaft tv Chefanchor Sascha Oliver Martin im wirtschaft tv Talk. Im Gespräch mit seinem Gast Jörn Kater, dem Geschäftsführer der BFE Fleet Concepts GmbH, erörtert er relevante Fragen in Bezug auf das Fuhrparkmanagement in den Zeiten des Homeoffice. Ein Talk über Mobilitätsbudgets und Tourenplanung, der auch die derzeitigen Lieferzeiten und die politische Debatte um die Förderung von Elektromobilität nicht außer Acht lässt.

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»Arbeitsrecht ist Arbeitnehmerschutzrecht«, heißt es. Warum Christina Linke, Rechtsanwältin für Arbeitsrecht, diese Regelung für ungerecht hält, erklärt sie im wirtschaft tv Talk. Dort erörtert sie im Gespräch mit wirtschaft tv Chefanchor Sascha Oliver Martin die Risiken des Homeoffice und bespricht, wie sich Arbeitsverträge ihrer Ansicht nach besser gestalten lassen. Ein Talk, der unter anderem arbeitgeberrelevante Themen wie das Stellen des notwendigen Equipments im Homeoffice, die Probezeit und den Kündigungsschutz streift.

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Die deutsche Industrie könnte ohne einen einzigen neuen Auftrag 4,5 Monate produzieren, wie das ifo-Institut mitteilt. Bei der letzten Umfrage im Januar seien es 4,4 (saisonbereinigt korrigiert) Monate gewesen. Im langjährigen Durchschnitt liege die Auftragsreichweite bei 2,9 Monaten. »Der Zuwachs an Reichweite ist jetzt nur noch gering. Das deutet darauf hin, dass sich der Eingang an neuen Aufträgen allmählich abschwächt«, wird Timo Wollmershäuser, der Leiter der ifo-Konjunkturprognosen, in der Mitteilung zitiert. Der Auftragsstau spiegele nicht nur die hohe Nachfrage nach deutschen Industriewaren in den vergangenen Monaten wider, sondern auch die Schwierigkeiten der Unternehmen, bestehende Aufträge aufgrund des Mangels an wichtigen…

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Nach rund zwei Pandemie-Jahren können Urlauber endlich wieder reisen! Das freut auch den Reiseveranstalter TUI. Schon das Wintergeschäft lief gut für TUI – jetzt rechnet der CEO Friedrich »Fritz« Joussen mit einem noch höheren Urlaubsaufkommen als in der Vor-Coronazeit. wirtschaft tv Börsenkorrespondent Mick Knauff ordnet die Höhe der derzeitigen TUI-Umsätze im Vergleich zu den Vorjahresbilanzen des Konzerns ein und erläutert, welche Folgen sich hieraus für TUIs zukünftiges Handeln ergeben.

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Martin Werding, Professor für Sozialpolitik und öffentliche Finanzen an der Ruhr-Universität Bochum, ist im Gespräch, den vorletzten freien Sitz des Rates der Wirtschaftsweisen zu besetzen. Dieser Vorschlag kommt von der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA), heißt es auf »tagesschau.de«. Werding sei ein ausgewiesener Ökonom mit Schwerpunkten in der Finanz- und Sozialpolitik. Mit diesem Vorschlag wolle der BDA den Sachverständigenrat wieder zu einem renommierten und allgemein akzeptierten Gremium der Politikberatung machen, wird BDA-Präsident Reiner Dulger zitiert. Das sei gerade in diesen Zeiten unverzichtbar. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung (SVR) wurde 1963 gegründet. Er unterstützt Politik und Öffentlichkeit in wirtschaftspolitischen Themen.…

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Elon Musk hat auf Twitter gepostet, dass er den Kauf eben dieses Unternehmens vorläufig aussetzt.  Er wolle erst Berechnungen abwarten, die belegen, dass die Zahl der Fake-Accounts weniger als fünf Prozent betrage, schrieb Musk bei Twitter, solange sei der 44 Milliarden Dollar schwere Deal »on hold«, also in der Warteschleife. Twitter selbst hatte diese Zahlen Anfang der Woche veröffentlicht. Musk hatte zuvor erklärt, er wolle Accounts, die etwa zum Versenden von Spam-Nachrichten eingesetzt werden, von der Plattform verbannen. Die Twitter-Aktie fiel nach dem Tweet des Tech-Milliardärs im vorbörslichen Handel auf etwa 34,50 Dollar, am Donnerstagabend war die Aktie mit 45,08…

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Ob beim Tanken oder im Supermarkt: Die hohen Energie- und Lebensmittelpreise belasten Verbraucher schon seit einiger Zeit; durch den Krieg in der Ukraine und den damit verbundenen Sanktionen hat sich die Situation nochmals verschärft. Nun hat die Bundesregierung zwei Maßnahmen auf den Weg gebracht: Entlastungspakete in Milliardenhöhe sollen die Schwierigkeiten der Bürger ein wenig abmildern. Die »Tagesschau« schrieb, in diesem Jahr könnten die Bürgerinnen und Bürger durch die beschlossenen Maßnahmen insgesamt ungefähr 4,5 Milliarden Euro sparen, bis 2026 sei eine Entlastung von 22,5 Milliarden möglich. Die Maßnahmen wurden am 12. Mai im Bundestag beschlossen. Dank ihnen können die Bürger, einer…

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Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hält es für möglich, dass Deutschland schon im kommenden Winter vom russischen Gas unabhängig werden kann. »Wenn wir zum Jahreswechsel volle Speicher haben, wenn zwei der vier von uns angemieteten schwimmenden LNG-Tanker schon am Netz angeschlossen sind, können wir im Fall eines Abrisses der russischen Gaslieferungen einigermaßen über den Winter kommen«, sagte Habeck heute der »Wirtschaftswoche«. Zudem sei es für dieses Ziel notwendig, in den nächsten zwei Jahren in Privathaushalten und in der Industrie rund zehn Prozent des Verbrauchs einzusparen. Zwei der vier für Deutschland georderten Flüssiggas (LNG)-Schiffe ersetzen laut Habeck bereits knapp ein Viertel der russischen Erdgasimporte. Trotz der Fortschritte…

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Deutsche Banken und Sparkassen wollen mit Giropay den US-Bezahldiensten Apple Pay und G Pay von Google Konkurrenz machen, aber vor allem PayPal. Nach einer Befragung des Statista Global Consumer Survey (GCS) haben 16 Prozent der Befragten in den vergangenen zwölf Monaten Giropay benutzt, PayPal kam auf 93 Prozent. Bisher könne man laut »tagesschau.de« Giropay nur mit Girokonten verbinden, um Zahlungen durchzuführen. Kunden könnten in Zukunft auch digitale Girocards (virtuelle EC-Karte) als Zahlungsmittel bei Giropay hinterlegen. Je nach Bank sei dann beispielsweise auch eine kontaktlose Zahlung mit dem Smartphone möglich, sofern die Karte als Zahlungsmittel etwa in der »Mobiles Bezahlen«-App der…

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Keine Negativzinsen bei Giro- und Tagesgeldkonten – das bietet die Geschäftsbank ING einer Pressemitteilung zufolge ab dem 1. Juli an. Die Freibeträge für Giro- und Tagesgeldkonten sollen zu diesem Termin deutlich ansteigen. Ursächlich für den Beschluss ist die prognostizierte Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank (EZB). »Wir haben als eine der letzten Banken ein Verwahrentgelt eingeführt und schaffen es als eine der ersten quasi wieder ab. Unser Versprechen, mit Wegfall der Minuszinsen das Verwahrentgelt zu streichen, lösen wir für fast alle Kunden damit schon vor einer Entscheidung der Europäischen Zentralbank ein«, gab der Vorstandsvorsitzende der ING in Deutschland, Nick Jue, kürzlich bekannt…

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