Griechenland-Krise: Athens Reformliste bedarf deutlicher Nachbesserung

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Die Staatspleite Griechenlands ist nicht mehr weit entfernt. Eine Reformliste soll Athen drei Milliarden Euro neue Einnahme bescheren. Für Griechenland ist es überlebenswichtig, dass die Geldgeber von der Europäischen Zentralbank, der EU-Kommission und dem Internationalen Währungsfonds die Reformliste für gut heißen. Das ist bisher jedoch noch nicht der Fall.

Am Sonntag hat die griechische Delegation ihre Reformliste in Brüssel vorgestellt. Die Vorschläge, die nur auf mobilen Geräten und zudem auch nur auf Griechisch verfügbar waren, konnten nicht überzeugen. „Die Liste ist viel zu vage, nicht glaubwürdig und nicht überprüfbar“, meinte ein EU-Diplomat. Die griechische Regierung soll die Reformliste nun nachbessern, damit die zur Finanzhilfe blockierten 7,2 Milliarden Euro freigegeben werden können. Die Uhr tickt: Bereits Mitte April könnten Griechenlands Staatskassen leer sein. Eine verbesserte Liste wird in den kommenden Tagen erwartet.

Bereits seit vergangenem Freitag verhandelten griechische Regierungsvertreter mit den Fachleuten der EZB sowie der anderen Geldgeber in Brüssel. Mit weiteren Entscheidungen ist erst nach Ostern zu rechnen.

Bild: Thomas Pietrzyk / pixelio.de

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