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Casinos in der Schweiz erleben harte Zeiten

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Casinos sind in der Schweiz mindestens ebenso beliebt wie in den meisten anderen Ländern. In den meisten größeren Städten des Landes gibt es eigene Häuser, in denen man sich bei Tischspielen wie Roulette oder Blackjack vergnügen kann, alternativ dazu gibt es natürlich auch Spielautomaten und viele weitere Alternativen. Allerdings leiden viele Casinos in der Schweiz schon seit einigen Jahren darunter, dass die Konkurrenz aus dem Internet immer größer wird. In einigen Städten hat das bereits dazu geführt, dass viele Kunden zu Hause bleiben und von dort aus spielen. Ein gutes Beispiel dafür sind die Casinos in der Nähe der Grenze zu Italien.

In der Stadt Lugano kann das Casino (im Internet zu finden unter Casinolugano.ch) bereits auf eine Geschichte von rund 100 Jahren zurückblicken. Traditionell stammen in diesem Casino rund 80 Prozent der Kunden aus Italien. Einerseits kommen diese aufgrund der wunderschönen Landschaft in der Umgebung nach Lugano, andererseits liegt die italienische Finanzmetropole Mailand nur rund eine Stunde von Lugano entfernt. Sowohl mit dem Auto als auch mit dem Zug kann man also einen kurzen Trip über die Grenze einplanen und sich dabei auf gute Unterhaltung freuen. In den vergangenen Jahren hat sich das Verhalten der Italiener jedoch deutlich verändert, was sich wiederum auf die Branche in der Schweiz auswirkt.

Einerseits wurden die Gesetze rund um das Glücksspiel im katholisch geprägten Italien in den vergangenen Jahren deutlich liberalisiert. Zugleich ist die Wirtschaft dort in einer relativ schlechten Lage, während der Schweizer Franken im Vergleich zum Euro enorm stark ist. All diese Faktoren zusammen sorgen dafür, dass es für Italiener heute längst nicht mehr so attraktiv wie noch vor einigen Jahren ist, zum Spielen in die Schweiz zu fahren. Besonders der Schweizer Kanton Tessin, in dem Italienisch gesprochen wird, ist von diesen Herausforderungen betroffen.

Allerdings steht die Schwäche des Glücksspielsektors in der Schweiz in einem starken Kontrast zum Rest der Wirtschaft. Nach der Rezession im Jahr 2009 hat sich die Volkswirtschaft dort schnell wieder erholt, im Jahr 2013 war das Wachstum in der Schweiz sogar größer als in Deutschland. Zugleich lag der Umsatz in den insgesamt 21 Casino in der Schweiz im Jahr 2013 allerdings um 24 Prozent niedriger als im Jahr 2008, dem Höhepunkt der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise. Dieser Rückgang ist sogar noch bemerkenswerter, da in diesem Zeitraum auch neue Casinos eröffnet wurden, unter anderem in Zürich. Allein im Jahr 2012 ging der Umsatz in den Schweizer Casinos um 757 Millionen Franken zurück, das entspricht rund acht Prozent im Vergleich zum Vorjahr.

Dieser Rückgang wurde allerdings zum Teil durch Zuwächse im Internet aufgefangen. Eine umfangreiche Übersicht über solche Websites gibt es zum Beispiel unter Onlinecasinos-Schweiz.com, wo man auch mehr über aktuelle Aktionen und Angebote nachlesen kann. Darüber hinaus gibt es eine Reihe von Informationen über Gewinnspiele im deutschen und Schweizer Recht, allgemein müssen Fans von Glücksspielen im Internet allerdings keine Probleme befürchten. Man sollte natürlich darauf achten, dass ein Casino über eine Lizenz verfügt und einen sehr guten Kundenservice bietet, sodass keine Fragen offen bleiben.

 

Bild ferrerivideo depositphotos

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